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Adorno in 60 Minuten
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Adorno ist einer der intellektuellsten und charismatischsten Denker der Philosophiegeschichte. Der kahlköpfige Professor mit der Hornbrille stellte unserer modernen Zivilisation eine fatale Diagnose aus - vielleicht die fatalste Diagnose, die überhaupt möglich ist: Wir haben uns zwar durch die Wissenschaft, den Kapitalismus und die staatliche Verwaltung zu Herren über die Natur aufgeschwungen und diese komplett unter Kontrolle gebracht, uns damit aber gleichzeitig selbst versklavt. Wir sind am Ende manipulierte Opfer der von uns geschaffenen Massen- und Konsumgesellschaft. Unser ganzes Leben vollzieht sich nur noch in Trugbildern, ohne dass wir deren Hülle durchstoßen können. "Es gibt kein richtiges Leben im falschen." Dieser berühmt gewordene und viel zitierte Satz von Adorno steht bis heute für die Verunsicherung und Widersprüchlichkeit des modernen Menschen. Einerseits genießen wir in der westlichen Zivilisation wie nie zuvor die medizinischen und technischen Segnungen des Kapitalismus, andererseits spüren wir, dass wir uns verlieren und zu Knechten werden. Viele Menschen verkaufen tagsüber ihre Arbeitskraft als Ware und verbringen den Abend vor dem Fernsehapparat, der ihnen eine konfektioniert fröhliche und abenteuerliche Welt suggeriert, die sie längst verloren haben.Selbst seine Kritiker gestehen Adorno zu, dass er mit seiner Fundamentalkritik am modernen Kapitalismus etwas erkannt hat, das bis heute nur wenig von seiner Schärfe verloren hat. Führen wir tatsächlich ein falsches Leben? Sind wir alle komplett manipuliert? Und wenn ja - woher weiß Adorno selbst, dass es so ist? Ist das Projekt der Aufklärung, die Menschheit durch Vernunft und Wissenschaft vom Aberglauben zu befreien, tatsächlich in sein Gegenteil umgeschlagen, wie Adorno behauptet? Hat er Recht - und am Ende führt gerade die heute so gefeierte Wissenschaft in die Gefahr einer neuen Barbarei?Adorno gibt höchst spannende und eigenwillige Antworten.Das Buch "Adorno in 60 Minuten" erklärt seine Hauptwerke, die "Dialektik der Aufklärung", die "Minima Moralia" und die "Negative Dialektik" Schritt für Schritt anhand von über 50 zentralen Zitaten und vielen griffigen Beispielen. Im Kapitel "Was nutzt uns die Entdeckung von Adorno heute?" wird dann die brandaktuelle Bedeutung seiner kritischen Theorie für unser persönliches Leben und unsere Gesellschaft aufgezeigt. Das Buch ist in der beliebten Reihe "Große Denker in 60 Minuten" erschienen.

Anbieter: buecher
Stand: 25.10.2020
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Adorno in 60 Minuten
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Adorno ist einer der intellektuellsten und charismatischsten Denker der Philosophiegeschichte. Der kahlköpfige Professor mit der Hornbrille stellte unserer modernen Zivilisation eine fatale Diagnose aus - vielleicht die fatalste Diagnose, die überhaupt möglich ist: Wir haben uns zwar durch die Wissenschaft, den Kapitalismus und die staatliche Verwaltung zu Herren über die Natur aufgeschwungen und diese komplett unter Kontrolle gebracht, uns damit aber gleichzeitig selbst versklavt. Wir sind am Ende manipulierte Opfer der von uns geschaffenen Massen- und Konsumgesellschaft. Unser ganzes Leben vollzieht sich nur noch in Trugbildern, ohne dass wir deren Hülle durchstoßen können. "Es gibt kein richtiges Leben im falschen." Dieser berühmt gewordene und viel zitierte Satz von Adorno steht bis heute für die Verunsicherung und Widersprüchlichkeit des modernen Menschen. Einerseits genießen wir in der westlichen Zivilisation wie nie zuvor die medizinischen und technischen Segnungen des Kapitalismus, andererseits spüren wir, dass wir uns verlieren und zu Knechten werden. Viele Menschen verkaufen tagsüber ihre Arbeitskraft als Ware und verbringen den Abend vor dem Fernsehapparat, der ihnen eine konfektioniert fröhliche und abenteuerliche Welt suggeriert, die sie längst verloren haben.Selbst seine Kritiker gestehen Adorno zu, dass er mit seiner Fundamentalkritik am modernen Kapitalismus etwas erkannt hat, das bis heute nur wenig von seiner Schärfe verloren hat. Führen wir tatsächlich ein falsches Leben? Sind wir alle komplett manipuliert? Und wenn ja - woher weiß Adorno selbst, dass es so ist? Ist das Projekt der Aufklärung, die Menschheit durch Vernunft und Wissenschaft vom Aberglauben zu befreien, tatsächlich in sein Gegenteil umgeschlagen, wie Adorno behauptet? Hat er Recht - und am Ende führt gerade die heute so gefeierte Wissenschaft in die Gefahr einer neuen Barbarei?Adorno gibt höchst spannende und eigenwillige Antworten.Das Buch "Adorno in 60 Minuten" erklärt seine Hauptwerke, die "Dialektik der Aufklärung", die "Minima Moralia" und die "Negative Dialektik" Schritt für Schritt anhand von über 50 zentralen Zitaten und vielen griffigen Beispielen. Im Kapitel "Was nutzt uns die Entdeckung von Adorno heute?" wird dann die brandaktuelle Bedeutung seiner kritischen Theorie für unser persönliches Leben und unsere Gesellschaft aufgezeigt. Das Buch ist in der beliebten Reihe "Große Denker in 60 Minuten" erschienen.

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Adam II. von Hradec
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High Quality Content by WIKIPEDIA articles! Adam II. von Neuhaus (auch Adam II. von Hradec, tschechisch Adam II. z Hradce, 1546, 24. November 1596 in Prag) war 1585 1593 Oberstkanzler von Böhmen und ab 1593 Prager Oberstburggraf. Er entstammte der Teltscher Linie der Herren von Neuhaus. Seine Eltern waren Joachim von Neuhaus und Anna von Rosenberg. Er wurde am Wiener Hof erzogen und übernahm nach dem Tod seines Vaters 1565 gemeinsam mit seiner Mutter die Verwaltung der ererbten Besitzungen. 1567 beteiligte er sich in Ungarn an den Türkenkriegen. 1569 1573 war er Kammerherr der Erzherzöge Rudolf II. und Ernst, mit denen er Bildungsreisen nach Italien, Frankreich, Spanien und in die Niederlande unternahm.

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Chronik der Stadt Mühlhausen in Thüringen. BAND...
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GESAMTAUSGABE DER CHRONIK DER STADT MÜHLHAUSEN IN 8 BÄNDEN. Band 1 bis 4 von Reinhard Jordan und Band 5 bis 8 von Gunter Görner und Beate Kaiser. Band 5 mit 464 Seiten sowie 122 Abbildungen, 1. Auflage 2004Vorwort.Seit dem Jahr 1890, mit dem der 4. Band der „Chronik der Stadt Mühlhausen in Thüringen“ abschließt, haben sich tiefgreifende Veränderungen in allen Lebensbereichen dieser Stadt vollzogen. Im vorliegenden 5. Band dieser Chronik wird darüber berichtet, was sich von 1891 bis 1945, also in den letzten Jahrzehnten des Kaiserreiches, in der Zeit der Weimarer Republik und während der Herrschaft des Nationalsozialismus in Mühlhausen ereignet hat. Auch in unserer Stadt waren dabei die Novemberrevolution von 1918, der Kapp-Putsch im März 1920, die Machtergreifung der Nationalsozialisten im Frühjahr 1933, die letzten Monate des 2. Weltkrieges und die Besetzung der Stadt durch US-Kampftruppen im April 1945 spannungsgeladene Zeiten, deren Darstellung in der Chronik besondere Aufmerksamkeit gewidmet wird.Während die ersten vier Bände dieser Stadtchronik auf verschiedenen handschriftlichen Chroniken beruhen, die Reinhard Jordan bearbeitet und herausgegeben hat, wurde der vorliegende Band vor allem anhand der Akten des Stadtarchivs, insbesondere der Protokollbücher der Stadtverordnetenversammlung, der Verwaltungsberichte des Magistrats sowie der städtischen Akten aus den Beständen Allgemeine Verwaltung, Polizei, Militär und Krieg sowie Bau-, Siedlungs- und Wohnungswesen erarbeitet. Ein Verzeichnis der benutzten Akten liegt im Stadtarchiv vor. In Anbetracht der zur Verfügung stehenden begrenzten Zeit konnten nicht alle im Stadtarchiv aufbewahrten Akten aus der Zeit von 1891 bis 1945 – mehr als 300 laufende Meter – ausgewertet werden, so daß für vertiefte Untersuchungen noch umfangreiches Material zur Verfügung steht. Auch die im Berichtszeitraum erschienenen Mühlhäuser Zeitungen, Zeitschriften und Adressbücher dienten als wichtige Quellen. Darüber hinaus waren die im Literaturverzeichnis aufgeführten Monographien, Festschriften und Zeitschriftenbeiträge zu verschiedenen Themenbereichen eine wertvolle Hilfe. An chronikalischen Aufzeichnungen standen lediglich die handschriftliche Chronik der Stadt Mühlhausen von Carl Christoph Vockrodt, die mit dem Jahr 1903 endet, die handschriftliche Mühlhäuser Chronik von Wilhelm Führ, in der über die Jahre 1905 bis 1921 berichtet wird, sowie eine in Maschinenschrift vorliegende Sammlung chronikalischer Nachrichten aus den Jahren 1900 bis 1938, die vom damaligen Stadtarchivar Dr. Ernst Brinkmann zusammengetragen wurden, zur Verfügung. Leider war es nicht möglich, für jede der im vorliegenden Band aufgeführten mehr als 3000 Einzelmeldungen die Quelle anzugeben, viele Meldungen beruhen zudem auf mehreren Quellen, da dies nicht nur den Umfang des Buches unvertretbar erweitert, sondern auch die Lesbarkeit des Textes erschwert hätte.Die Autoren waren bemüht, ein möglichst umfassendes Bild des städtischen Lebens von 1891 bis 1945 zu vermitteln. Dazu gehören natürlich in erster Linie wichtige politische Ereignisse, bedeutsame soziale Bewegungen, herausragende Aktivitäten im Kultur- und Vereinsleben und aussagekräftige Angaben über die Entwicklung von Wirtschaft, Handel und Verkehr sowie die Bautätigkeit in der Stadt. Darüber hinaus wird auch über andere Geschehnisse berichtet, die die Mühlhäuser zur damaligen Zeit bewegten, wie große Brände und andere Unglücksfälle, Gewaltverbrechen sowie bemerkenswerte Naturereignisse, denn ohne diese Nachrichten wäre eine Stadtchronik unvollständig.Um die lokalen Geschehnisse besser in den größeren historischen Zusammenhang einordnen zu können, wurden in die Chronik einige Schlüsseldaten von nationaler und internationaler Bedeutung aufgenommen, die im Text durch Fettdruck hervorgehoben sind.Natürlich war es nicht möglich, über alle Bereiche des städtischen Lebens mit gleicher Ausführlichkeit zu berichten. Mancher Leser, der nach einem ganz speziellen Ereignis sucht, wird vielleicht enttäuscht sein, daß es nicht in der Chronik festgehalten wurde. Um den Umfang des Buches in vertretbaren Grenzen zu halten, war es notwendig, eine Auswahl unter den zahlreichen bemerkenswerten Ereignissen zu treffen, die im Berichtszeitraum stattgefunden haben.Die Chronik kann eine umfassende Stadtgeschichte, die für Mühlhausen noch aussteht, nicht ersetzen. Dazu sind noch fundierte Einzeluntersuchungen zu vielen Lebensbereichen, insbesondere zur Geschichte des 19. und 20. Jahrhunderts, erforderlich. Sie will eine Orientierungshilfe für den Geschichtsinteressierten, ein Handbuch für den täglichen Gebrauch sein. Das ganze Spektrum der chronikalischen Nachrichten, die oft über eine Persönlichkeit, einen Verein, einen Betrieb oder ein Bauwerk über Jahrzehnte hinweg berichten und damit Entwicklungen aufzeigen, wird sich erst dann vollständig erschließen, wenn das Personen- und Sachregister für alle Bände vorliegt, das nach dem 6. Band der Chronik, in dem von 1946 bis zur Gegenwart berichtet wird, erscheint.Bei der Vielzahl von Daten, die Eingang in die Chronik gefunden haben, ist nicht auszuschließen, daß trotz sorgfältiger Recherche einige fehlerhaft sind. Für Hinweise auf erwünschte Korrekturen sind wir sehr dankbar und bitten darum, diese an das Stadtarchiv Mühlhausen zu übermitteln, damit notwendige Berichtigungen als Anhang zu einem der beiden folgenden Bände oder in einer späteren Auflage dieses Bandes der Stadtchronik erscheinen können.Während es – wie bereits dargelegt – an schriftlichen Quellen nicht mangelt, steht zumindest für den Zeitraum von 1933 bis 1945 aussagekräftiges Bildmaterial nur in unzureichendem Umfang zur Verfügung. Deshalb mußte für diese Zeit auf Abbildungen aus damaligen Zeitungen zurückgegriffen werden, deren schlechte Qualität – wie der Leser ersehen kann – leider auch durch moderne Methoden der Bildbearbeitung nicht wesentlich verbessert werden konnte.Aus technischen Gründen war es auch nicht immer möglich, die Abbildungen unmittelbar über oder unter die dazugehörigen Einzelmeldungen zu platzieren. Auch dafür bitten wir um Verständnis.Gern nehmen wir die Gelegenheit wahr, an dieser Stelle der Stadtverwaltung Mühlhausen, die die Fortführung der Stadtchronik in vielfacher Weise unterstützt hat, unseren herzlichen Dank auszusprechen.Auch den Mitarbeitern des Stadtarchivs Mühlhausen, insbesondere Frau Roswitha Henning und Frau Johanna Jamrozinski, schulden wir aufrichtigen Dank für ihre tatkräftige Mithilfe bei der Erschließung von Quellenmaterial.Unser besonderer Dank richtet sich an Frau Gudrun Thormann sowie die Herren Bernd Mahr und Martin Sünder für ihre wertvollen Hinweise bei der Erarbeitung des Manuskripts und für dessen Durchsicht.Dem Direktor der Mühlhäuser Museen, Herrn Dr. Gerhard Seib, sowie Herrn Axel Fuecks sind wir für die Bereitstellung von Bildmaterial zu großem Dank verpflichtet.Unser herzlicher Dank gilt auch Herrn Jens Hiersemann, dem Verfasser des Buches „Mühlhäuser Straßennamen damals und heute“, für die Erarbeitung des Anhangs zur Umbenennung von Straßen und Plätzen in Mühlhausen.Herrn Eduard Fritze, dem Autor des Buches „Die letzten Kriegstage im Eichsfeld und im Raum Mühlhausen vom 3. – 10. April 1945“ haben wir sehr zu danken für seine Hinweise zur Darstellung der Ereignisse bei der Besetzung Mühlhausens durch US-Truppen im April 1945.Frau Silvia Ehrhardt und Frau Birgit Haberkorn danken wir herzlich für ihre Mitwirkung bei der Vorbereitung des Manuskripts zum Druck.Schließlich wissen wir uns Herrn Harald Rockstuhl für die kompetente verlegerische Betreuung dieser Chronik zu ausdrücklichem Dank verpflichtet.Es wäre wünschenswert, wenn der vorliegende Band der Chronik zu vertieften Studien über die Geschichte von Mühlhausen im 20. Jahrhundert anregen würde, denn die Kenntnis der Geschehnisse des zurückliegenden Jahrhunderts erleichtert nicht nur das Verständnis für Entwicklungsprobleme unserer Stadt im 21. Jahrhundert, sondern verstärkt vielleicht auch die Bereitschaft, unter Beachtung der Lehren der jüngeren Geschichte einen aktiven Beitrag zum Gedeihen unseres städtischen Gemeinwesens zu leisten.Mühlhausen, im April 2004 Die Autoren

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Stand: 25.10.2020
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Anatomie einer Ritterkurie
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Das frühneuzeitliche Kurfürstentum Sachsen verfügt über eine außergewöhnlich kontinuierliche und dichte Folge von Landtagen, auf denen sich die drei Kurien der Prälaten, Grafen und Herren sowie der Ritterschaft und der Städte versammelten. In der Landtagsgeschichte stehen gewöhnlich Fragen der Steuerbewilligung und des politischen Einflusses der Landstände im Mittelpunkt. Die vorliegende Untersuchung richtet ihren Blick dagegen auf die einzelnen adeligen Landtagsbesucher der Ritterkurie in der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts. Sie befragt diese nach ihrer individuellen Landtagserfahrung, nach familiären Traditionen der Landtagsteilnahme und nach ihrer Einbindung in die landesherrliche Verwaltung. Sie zielt damit auf die Aufhellung der politischen Kultur des Adels in Kursachsen und betrachtet den in Dresden abgehaltenen Landtag als integralen Teil des frühneuzeitlichen Fürstenstaates.

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Preussen
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"Im Unglück muss man der Ursachen sich bewusst werden, die das Unglück herbeigeführt haben. Unser Unglück ist und war von jeher die Aristokratie. Kar der Große hatte vor tausend Jahren zur Verwaltung seines weiten Reiches den Gauen und Marken Beamte vorgesetzt, welche nach ihrem Amte Markgrafen, Burggrafen, Pfalzgrafen usw. genannt wurden. Aus der Amtspflicht erhoben sich ihre Nachkommen und Nachfolger zur Fürstengewalt und als die Herzöge und Grafen Landesherren geworden waren, erhoben sich ihnen gegenüber, in ihrem Gebiete, wiederum andere Herren, welche sie selbst um den größten Teil ihrer Macht zu bringen verstanden. Dem Kaiser treu blieben nur die Städte, so weit sie nicht von den geistlichen und weltlichen Herren überwältigt wurden, den ehemaligen Dienern des Kaisers."Der Verlag der Wissenschaften verlegt historische Literatur bekannter und unbekannter wissenschaftlicher Autoren. Dem interessierten Leser werden so teilweise längst nicht mehr verlegte Werke wieder zugängig gemacht.Dieses Buch über Preußen stellt seine Aristokratie, sowie die Gegenströmungen zur deutschen Einheit dar und ist ein unveränderter, hochwertiger Nachdruck der Originalausgabe von 1850.

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Das Dorf und Kirchenspiel Friedrichswerth (ehem...
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404 Seiten mit 64 Abbildungen, darunter 8 Fotos, 15 Zeichnungen und 41 Tabellen.Inhalt:ErffaInhaltsverzeichnisI. EinleitungAllgemeine Schilderung des Ortes in Bezug auf seine jetzige BeschaffenheitÜbergangII. Ausführung1. Kapitel. Ursprung und Entwicklung des DorfesA. Der NameB. Die (mutmaßliche) EntstehungC. Die merklichen VergrößerungenD. Das von Herzog Friedrich I. Geplante ProjektE. Die heutige AusdehnungF. Zahl und Art der Wohnhäuser und GehöfteG. Die SeelenzahlZusammenfassung2. Kapitel. Das Adelsgeschlecht von ErffaA. Die Herren von Erffa hinsichtlich ihrer HerkunftI. Die Darlegung alter Chroniken.II. Die Darlegung unserer ForschungB. Die Herren von Erffa in Bezug auf ihre besonderen Familienangelegenheiten1. Lehnsverhältnisse 30. 2. Kauf und Verkauf von Zinsen und Liegenschaften an Klöster, Landesherrschaft und Private 34. 3. Wappen 43. 4. Devise 43. 5. Stiftungen 43. 6. Beziehungen zum geistlichen Stande 54. 7. Adelsfamilien, mit denen die von Erffa in verwandschaftliche Beziehungen getreten sind 55. 8. Streitigkeiten derer von Erffa mit denen von Wangeheim, ingleichen der Gemeinde von sonneborn 55. 9. Besitzstand derer von Erffa, einst und jetzt 60. 10. Kurzer genealogischer Überblick 64.C. Die Herren von Erffa in ihrem Verhältnisse zu Fürst und Vaterland, Kaiser und Reich1. Emmerich von Erffa 65. 2. Wenzel von Erffa 65. 3. Hartung von Erffa 67. 4. Hartung von Erffa 67. 5. Adalbert von Erffa 67. 6. Heinrich von Erffa 68. 7. Friedrich von Erffa 68. 8. Heinrich von Erffa 68. 9. Georg Hartmann von Erffa 69. 10. Georg Friedrich Hartmann von Erffa 70. 11. Hans Hartmann von Erffa 71. 12. Hans Georg Hartmann von Erffa 72. 13. Hans Heinrich Hartmann von Erffa 72. 14. Hartmann Friedrich von Erffa 73. 15. eberhard Hartmann von Erffa 73. 16. Georg Hartmann von Erffa 73. 17. Kraft Hartmann von Erffa 75. 18. Georg Hartmann von Erffa 76. 20. Ferdinand Hartmann von Erffa 76. 21. Eduard Hartmann von Erffa (Ahorner Linie) 76. 22. Hermann Hartmann von Erffa (Wernburger Linie) 76. Zusammenfassung3. Kapitel. Das SchloßA. Die Kemnate derer von ErffaB. Das neue Schloß und seine Geschichte1. Entstehungsgrund und Zweck 81. 2. Äußeres des neuen Schlosses 83. 3. Inneres des neuen Schlosses 91. 4. Kostananschläge 96. 5. Berichte 102. 6. Einweihungsfeier 105. 7. Tod Herzgs Friedrich I. Im Jahre 1691 109. 8. Der Einsiedlerorden (l`ordre des Ermites de bonne humeur) 111. 9. Das Amt Friedrichswerth (Amtsgericht Wangenheim zu Friedrichswerth) 118.4. Kapitel. Die Gemeinde1. Familiennamen 123. 2. Berufsarten 125. 3. Beschäftigung der Bewohner 125. 4. Gemeindevertretung 126. 5. Gemeindegrundbesitz 127. 6. Separation 128. 7. Flurnamen 129. 8. Hut- und Weidebericht 132. 9. Feldbewirtschaftungen und Bebauung 135. 10. Viehstand 138. 11. Gemeindeetat 138. 12. Das Mahl wird gehalten 141. 13. Steuerverhältnisse 142. 14. Reichstagswahlergebnisse 143. 15. Verschiedenes 144.Zusammenfassung5. Kapitel. Die KircheA. Kirchliche Vergangenheit und ZugehörigkeitB. Das Kirchengebäude1. Die alte Kirche 150. 2. Die neue Kirche 154. a. Erbauer und Zeit der Erbauung. b. Grundsteinlegung und Aufbau. c. Beschreibung der neuen Kirche. d. Einweihung der neuen Kirche.C. KirchenvermögenD. Lebensabriß der von Hagenschen EheleuteErnst Friedrich Eduard von Hagen. 1. Lebensgang und Charakter. 2. Tod und Begräbnis. Wilhelmine Auguste von Hagen. 1. Lebensgang und Charakter. 2. Tod und Begräbnis.Zusammenfassung6. Kapitel. Die PfarreA. Das PfarrgebäudeB. Das Pfarreinkommen1. Vor der Reformation 188. 2. während der Reformation 190. Nach der Reformation 192. Accidentien 193. 2. Freiheiten von onera des Pfarrers 194. 6. ehemalige Obliegenheiten der Gemeinde 195. 7. Verpachtung im Jahre 1536 196.C. Die Pfarrera. Katholische. b. Evangelische.Zusammenfassung7. Kapitel. Die SchuleA. Das SchulgebäudeB. Das SchuleinkommenC. Schulregister von 1658-1692D. Zahl und Namen der Schulkinder im Januar 1899E. SchullehrerZusammenfassung8. Kapitel Das WaisenhausA. Die StifterB. Die Stiftung 1. Zweck der Stiftung 221. 2. Zeit der Stiftung 222. 3. Fundierung 223. 4. Leitung der Anstalt 224. 5. Aufnahme der Knaben 225. 6. Anzahl der Knaben 226. 7. Kleidung, Unterweisung und Beschäftigung der Knaben 227. 8. Einlassung und Beruf der Knaben 228. 9. Die übrigen Insassen 229. 10. Ärztliche Überwachung der Anstalt 230. 11. Kassierer 231.C. Verschiedenes1. Immunitäten 231. 2. Gesuch einer Salzburger Emigrantin an Herzog Friedrich II. 232. 3. Einquartierungen 233. 4. Jubiläumsfeier 1812 234. 5. Besuch fürstlicher Personen 235. 6. Einschlagen des Blitzes 235.Zusammenfassung9. Kapitel. Der Friedhofa. Lage und UmgebungB. Das InnereC. Die GrabinschriftenZusammenfassung10. Kapitel. Die DomäneA. Das Rittergut derer von Erffa1. Lager und Besitzer 245. 2. Übergang des Rittergutes an Herzog Friedrich I. 246. 3. Kaufsumme des Rittergutes nebst Landfläche 257. 4. Erffaischer und Buttlarischer Anteil am Rittergute nebst Pertinentien und Gerechtigkeiten 258.B. Das Makkergut (Domäne)1. Größe des Kammergutes 1695 261. 2. Größe der Domäne 1881 262. 3. Wirtschaftsgebäude für den Pachter 1690 und 1891 253. 4. Pachtvertrag 1692 263. 5. Saat,- Ernte- und Dresch-Verzeichnis 1693 und 1767 267. 6. Jetzige Bewirtschaftung 269. 7. Pächter 272. Zusammenfassung11. Kapitel. Die Kirchenbücher allgemeineZusammenfassung12. Kapitel. Das kirchliche Leben auf Grund der KirchenbücherA. Die heilige Taufe1. Eintrag. 2. Prädikate und Ehrentitel. 23. Paten Gevattern. 4. Name des Kindes. 5. Zeit der Taufe. 6. Nottaufe. 7. Wert der Taufe. 8. Ort der Taufe. 9. Eheliche und uneheliche Geburten im Vergleich. 10. Zehnjähriger Durchschnitt.B. Die KonfirmationenC. Das heilige Abendmahl1. Eintrag. 2. Gebrauch des Abendmahls. 3. Abendmahlsgang der Katechumenen. 4. Beichte. 5. Privatkommunion. 6. Abendmahlsverächter. 7. Gemeindemitglieder mit anrüchigem Wandel. 8. Glieder der Familie Erffa als Kommunikanten.D. Trauungen.1. Eintrag. 2. Art der Trauung. 3. Ort der Trauung. 4. Zeit der Trauung. 5. In Unehren zusammengekommen. 6. Trauungen der Jetztzeit. 7. Überblick der Trauungen aus 3 Jahrhunderten.E. Beerdigungen.1. Eintrag. 2. Todesfälle hervorragender Persönlichkeit. 3. Gebetseintrag. 4. Selbstverschuldete Unglücksfälle mit scharfen Nachsätzen. 5. An einer besonderen Stelle auf den Gottesacker beerdigt. 6. Hinrichtung. 7. Verhältnis der Taufen zu den Beerdigungen in einem Zeitraum von 10 Jahren aus dem 17., 18. 19. Jahrhundert. 8. Leichentext 1688- 1691.Zusammenfassung.13. Kapitel. Der kirchliche SinnA. Schenkungen1. die Orgel angestrichen und gemalt. 2. Ein neues Taufbecken. 3. Zwei schöne Blumengefäße. 4. Eine neue Altarbekleidung. 5. eine neue Taufsteinbekleidung. 6. Eine Kanzleibekleidung. 7. Eine neue Bekleidung für Altar, Kanzel und Taufstein. 8. Neue Blumensträuße.B. Vermächtnisse (Legate)1. Das Erffaische Legat. 2. Das Hendrichsche Legat. 3. Das Drost-Schlutzesche Legat. 4. Das Jonas Büchnersche Legat. 5 Das Cramersche Legat. 6. Das von Hagensche Legat. C. Erträge des Klingelbeutels und der Armenbüchse.Zusammenfassung14. Kapitel. Ursachen und Zeit des Todes, ingleichen Lebensalter der VerstorbenenA. Ursachen des Todes.1. Angabe einer Todesursache. 2. Angabe zweier oder mehrerer Todesursachen. 3. Mit Namen nicht besonders bezeichnete Krankheiten. 4. Unglücksfälle. 5. Betrachtungen über den Gesundheitszustand in der Gemeinde.B. Zeit des TodesC. Lebensalter der VerstorbenenZusammenfassung15. Kapitel. Wander- und Straßenbilder des 17. JahrhundertsA. Mit Angabe der Gründe1. Brandbeschädigte, Wetterbeschädigte. 2. Vertriebene (infolge von Krieg, Religion u. s. w.). 3. Gebrechliche, Lahme, Kranke u. s. w.B. Ohne nähere Angabe der GründeZusammenfassung16. Kapitel. VerkehrsvermittlungenA. Das PostwesenB. Das EisenbahnwesenZusammenfassung17. Kapitel. Feste und Gedenktage neuerer ZeitA. Religiös-kirchlicher ArtB. Weltlich-vaterländischer ArtC. Gemeindlich-familiärer Art18. Kapitel. Vereine und VereinigungenA. Pflege des Gesanges und der SchnellschreibekunstB. Pflege des Patriotismus und kameradschaftlichen SinnesC. Pflege wirtschaftlicher InteressenZusammenfassung19. Kapitel. Witterungs- und Ernteberichte (inkl. Fruchtpreise)A. Witterungsberichte 1853-1898B. Ernteberichte 1862-1898Zusammenfassung20. Kapitel. MilitärischesA. KriegszeitenB. FriedenszeitenZusammenfassung21. Kapitel. BrändeA. Im Anfange des Jahrhunderts 1819B. Gegen Ende des Jahrhunderts 1874-1888Zusammenfassung22. Kapitel. Sitten und Gebräuche, Kinderlied und Kinderspiel und OrtsdialektA. Sitten und GebräucheB. Kinderlied und KinderspielC. OrtsdialektZusammenfassungIII. SchlußAnhangI. Einiges über Münzen und Maße alter ZeitII. LiteraturangabenIII. Verzeichnis der Abbildungen und PläneVerzeichnis der hauptsächlichen BerichtigungenVORWORT:Vorwort ErffaWieder eine Ortschronik! Ich setze hinzu: mit vollem Grunde, und gebe zugleich dem Wunsche Ausdruck, daß noch recht viele Ortschroniken nachfolgen möchten. Ja wenn doch jedes Dorf seine Chronik (geschrieben oder gedruckt) hätte. Das wäre hocherfreulich. Warum? Nun die Ortschronik ist ihrem Charakter nach auch ein Stück vaterländischer Geschichte, wenn auch im kleinsten Maßstabe. Auch dadurch wird der Sinn für die Heimat, der gerade in unserer vorwärts hastenden, schnell lebenden Zeit so manchem verloren gegangen, die Liebe zu der Heimat und was dahinter steht, die Anhänglichkeit an das Vaterland gestärkt und gekräftigt. Die Chronik *) ist somit ein Gruß aus der Heimat, aus dem Vaterlande. Wenn auch durch mein Buch bei den Gliedern meiner Gemeinde das Interesse an der Heimat, die Liebe zu derselben und zum Vaterlande gefördert wird, so ist der Zweck desselben vollkommen erfüllt.*) Kann nicht auch im Geschichtsunterrichte (z. B. bei den kriegsgeschichtlichen Darlegungen) die Chronik belebend und fruchtbringend wirken? Kann nicht gerade dadurch Heimatliebe, Vaterlandsliebe geweckt und gefördert werde? Ich glaube es. (Eventuell könnte vielleicht auch im Konfirmandenunterricht z. B. bei dem Kapitel „Kirche, Kirchengebräuche“ u. s. w. Eine Ortschronik ihr Gutes wirken?)Was den Charakter und Aufbau meines Buches betrifft, so bemerke ich kurz folgendes: Wie im Titel angegeben, solle es eine Chronik sein, d. h. eine Aneinanderreihung von merkwürdigen Begebenheiten des Ortes. Nun ich meine, Friedrichswerth hat eine reiche Geschichte hinter sich, und manche Merk- und Denkwürdigkeit ist zu verzeichnen. Die Einleitung, die ich vorausgeschickt habe, soll einen Überblick, einen Umriß des Dorfes in seiner Jetztzeit und zwar in ganz allgemeiner Art geben. In der Ausführung soll dann in besonderer, spezieller Weise darauf eingegangen werden. Hierbei hat die Geschichte derer von Erffa, weil ihnen unser Ort seine Entstehung nach meinem Dafürhalten verdankt und weil dieses uralte Adelsgeschlecht viele, viele Jahrhunderte hier ansässig gewesen, besondere Berücksichtigung erfahren.Die Kirchenbücher sind voll in das Bereich der Betrachtung gezogen. Sind sie doch wichtige äußere Merkmale des inneren religiösen Lebens der Gemeinde. Meines Erachtens ruht in denselben noch ein verborgener, kostbarer Schatz der nun zum kleinen Teile gehoben, der weiteren Heranziehung an das Tageslicht wohl wert wäre. Die am Schlusse jedes Kapitels folgende Zusammenfassung soll Rückblick, Einblick, Aufblick, Ausblick geben. Und die photographischen Abbildungen und Pläne werden gewiß vielen willkommen sein. Mögen sie zur Belebung des Ganzen ihren Teil beitragen. Gern hätte ich sie zum Vorteile des Buches um ein Bedeutendes vermehrt. Alleine die dadurch entstehende, unvermeidlich Erhöhung der an sich schon bedeutenden Druckkosten und infolge dessen auch des Buchpreises hat mich davon abgehalten. Hinsichtlich der im Anhange beigefügten Litteratur betone ich, daß nicht jede einzelne Schrift (Schriftchen), die (das) bei der Bearbeitung irgend eine Anregung mir geboten, angegeben ist. Dies hätte thatsächlich zu weit geführt. Die Selbständigkeit ist dadurch nicht beeinträchtigt worden. Einige Abschnitte des Buches sind bereits von mir an einigen anderen Orten veröffentlicht worden.Allen denen aber, die mich bei der Bearbeitung des Buches mit Quellenmaterial unterstützt haben, sage ich an dieser Stelle meinen verbindlichen und aufrichtigsten Dank, inbesonderheit Sr. Hochwohlgeboren Herrn Kammerherrn Freiherrn von Erffa auf Wernburg, ingleichen sämtlichen hochgeehrten Vorstehern der hierbei einschlägigen Archive, wie auch der hochgeehrten Verwaltung der Herzoglichen Schloßbiblothek zu Gotha.Und an den Dank reiht sich die Bitte. Sollte mancher Wunsch, der hie und da betreffs des Buches rege werden möchte, nicht berücksichtigt, oder sollten gar Irrungen unterlaufen sein, so bitte ich um gütige Entschuldigung und geneigtes Wohlwollen, eingedenkt jenes bekannten Wortes: „Irren ist menschlich.“ Sollte ich aber hie und da zu eingehend geworden sein, so bitte ich dies aufs Konto meiner Gemeinde zu schreiben. Wir können gar nicht genug für unsere Gemeinden thun.Die auf dieses Buch verwandte mehrjährige Zeit und Mühe aber findet ihren Lohn am besten dann, wenn meine Gemeinde in demselben eine Liebesgabe erkennen und hinnehmen möchte.Und so trete denn die Chronik ihre Wanderung an die Häuser und in die Herzen meiner Gemeinde, wie auch der Fernerstehenden und erfreue Alt und Jung, Reich wie Arm, Hoch wie Niedrig. Der Herr lege aber seinen Segen darauf.An Gottes Segen ist alles gelegen!(Erffa) Friedrichswerth, den 4. Mai 1899Franz Brumm, Pfarrer

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Die jiingste wirtschaftliche Rezession hat viele Unternehmen und insbesondere auch die Offentliche Verwaltung veranlaBt, ihren Personalbestand zu reduzieren. Umge kehrt besteht in der Phase eines wirtschaftlichen Aufschwungs die Tendenz, den Personalbestand zu erhohen. Sollen derartige Veranderungen ohne unniitze Kosten und ohne unniitze Belastung der Arbeitnehmer erfolgen, so ist eine sorgfaltige Personalbedarfsplanung notwendig. Die Aufgabe dieser Arbeit besteht deshalb darin, die Fragen der Stellen-und Per sonalbedarfsplanung systematisch zu analysieren. Urn eine Basis fiir die modell theoretischen Untersuchungen zu schaffen, werden empirische und experimen telle Befunde der Organisationsforschung und der Sozialpsychologie herangezogen. Wahrend die Analyse zunachst ausschlieBlich yom Ziel der Kostenminimierung ausgeht, werden spater auch Ziele der Arbeitnehmer beriicksichtigt, namlich das Streben nach Partizipation und nach einem guten Interaktionsklima. Auf diese Weise wird versucht, betriebswirtschaftliche und sozialpsychologische Oberlegun gen miteinander zu verbinden. Ein solcher Versuch ist mit vielen Unzulanglichkei ten behaftet, er moge daher zu Verbesserungen anregen. Vielen Personen schulde ich Dank. So mochte ich zunachst den Herausgebern der "Beitrage zur betriebswirtschaftlichen Forschung", den Herren Professoren Dr. H. Albach, Dr. H. Hax, Dr. P. Riebel und Dr. K. von Wysocki, flir die Aufnahme mei ner Arbeit danken. Mit vielfliltiger, wertvoller Kritik haben die Herren Professoren Dr. H. J. Drumm, Dr. H. Hax, Dr. J. Hauschildt, Dr. H. Laux und Dr. O. H. Poens gen zu einer erheblichen Verbesserung des Manuskripts beigetragen.

Anbieter: Dodax
Stand: 25.10.2020
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Ernst Abbe  1840-1905
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528 Seiten, 149 Abbildungen mit 65 Fotos, 79 Zeichungen, 2 Tabellen und 3 Karten. Broschur, Reprint InhaltsverzeichnisVorredeInhaltsverzeichnisErste Kapitel: VorgeschichteEinleitung1. – Wer ist ein großer Mann? – 1. Persönlichkeit 2. – Stellung in Raum und Zeit 4. – Rassenfrage 6. – Ahnenreihe 7. – Ururgroßvater 8. – Urgroßvater 9. – Georg Adam Abbe, der Vater 11. – Elisabeta Barchfeld, die Mutter 12. – Stammbaum 14. – Abstammung: deutsches, französisches, slavisches Blut 15. – Ergebnis 17.Zweites Kapitel: Die Zeit der KindheitGeburt 19. – Eltern 19. – Geburtshaus 20. – Burgmühle 21. - Revolutionszeit 25. – Flüchtlinge in Eisenach 25. – Persönlichkeit des Vaters 28. – Fabrikzustände 28. – Lebensweise der Kinder 30. – Art des Knaben 33. – Übergang auf die höhere Schule 34. – Verhältnis zu den Fabrikherren 35. – Abbe als Realschüler 36. – Die Kameraden 37. – Naturwissenschaftlicher Verein 37. – Trunks Werkstätte 39. – Pfeiffer 39. – Abgangsprüfung 41. – Zeugnis der Reise 43.Drittes Kapitel: Student in JenaEntscheidung für die Universität 48. – Allgemeine Zustände 48. – Stadt und Universität Jena 49. – Vorlesungen 54. – Karl Snell 56. – Hermann Schäffer 58. – Andere Professoren 59. – Lebensweise des Studenten 60. – Kommilitonen 63. – Mathematische Gesellschaft 64. – Lösung der Preisaufgabe 64. – Taschen-Mikroskop 65. – Universitätsjubiläum 65.Viertes Kapitel: Göttingen und FrankfurtWechsel der Universität 68. – Wahl von Göttingen 68. – Göttinger Zustände 69. – Wilhelm Weber 69. – Bernhard Riemann 70. – Die andern Professoren 70. 71. – Wohnungen 73. – Harald Schütz, der Jugendfreund 74. – Gemeinsames Leben und Arbeiten 74. – Briefwechsel 74. – Sentimentalität 75. – Ferien 77. – Ausflug nach Jena und dortige Aussichten 82. – Kohlrausch, Weinhold u. A. 84. – Doktorexamen 86. - Dissertation über das Wärmeäquivalent 87. – Zukunftspläne 90. – Meyersteinsche Werkstätte 91. – Assistent bei Klinkerfues 92. – Verhandlungen mit Frankfurt 92. – Krankheitsanfälle 93. – Antritt der Dozentenstelle am Physikalischen Verein in Frankfurt 96. – Vorträge dort und in Offenbach 99. – Astronomische Betätigung 100. – Neuartiges Meridianinstrument 101. – Lebensweise in Frankfurt 103. – Gönner und Freunde 103. – Schütz 104. – Nicht Wiederwahl 105. – Privatvorträge 106. – Verhandlungen mit Jena 107. – Habilitationsschrift über Fehlerverteilung 108.Fünftes Kapitel: Die neue HeimatHabilitation in Jena 110. – Abbe als Universitätsdozent 112. – Vorlesungen und praktische Übungen 113. – Physikalisches Laboratorium 119. – Mathematische Gesellschaft 121. – Schilderung der wissenschaftlichen Tätigkeit 122. – Schilderung des innersten Seelenzustandes 125. – ausbleiben gedruckter Zeugnisse der Tätigkeit 130. – Ernennung zum Professor 132. – Erschöpfung der Mittel 132. – Seebecksches Stipendium 133. – Wohnung 134. – Anton Dohrn 135. – Gemeinsame Interessen 135. – Nikolaus Kleinenberg 138. – Jenaische Kreise 139. – Wandern und turnen 141. – Politische Bestätigung 142. – Verkehr im Snellschen Hause 144. – Briefwechsel 149. – Religiöser Konflikt zwischen Schwiegervater und Schwiegersohn 152. – Hochzeit und Hochzeitsreise 160. – Der junge Ehestand 161. – Freunde des Hauses 162. – Schwere Zeiten 164. – Direktor der Sternwarte 167. – Wohnung im Schillerhause 168. – Weitere Begebnisse 170.Sechstes Kapitel: Die große TatCarl Zeiß und die optische Werkstätte 172. – Zustand der praktischen Optik 175. – Carl Zeißens Wünsche und Pläne 178. – Zeiß wendet sich an Abee 178. – Die allgemeine Theorie der optischen Abbildung 180. – Die Abbildungsfehler 184. – Die Sinus- und die Tangens-Bedingung 185. – Ausarbeitung der Grundideen 187. – Arge Enttäuschung 190. – die Beugungsphänomene 191. – Nicht leuchtende Objekte 193. – Struktur des Objekts 195. – Sekundäre Abbildung 197. – Nochmals die Struktur 200. – Experimente mit Gittern 202. – Diatomeenschalen 204. – Angriffe und Verteidigung 206. – Veröffentlichungen 209. – Helmholtz 210. – Berufungen 210. – Herstellung der neuen Mikroskope 210. – Ausbau der Theorie und Praxis 212. – Präzisionstechnik 213. – Wachstum der Fabrik 214. – Abbe als stiller Teilhaber der Firma 215. – Verhandlungen und Vertragsabschluß 216.Siebentes Kapitel: Das neue MaterialMaterial für optische zwecke 221. – Stand der Glasschmelzkunst 222. – Phantasieoptik 224. – Reisen, insbesondere nach London 225. – Verlangen nach neuen Glasarten 225. – Otto Schott 228. – Ideen und Versuche 229. – Gläser und Lithium, Bor und Phosphor 235. – Schott besucht Abbe in Jena 235. – Schott siedelt nach Jena über 237. – Glastechnisches Laboratorium 237. Verhandlungen und Abschluß mit dem preußischen Ministerium 238. – Begründung der Glashütte 240. – Erstes Produktionsverzeichnis 242. – Aufgaben und Entwicklung der Glashütte 243. – Technische Schwierigkeiten 244. – Das Verhältnis zwischen Abbe und Schott 250. – Flußspat 252. – Schweizer Fundstelle Oltscherenalp 254. – Abbe`s Reisen, insbesondere in die Schweiz und nach Oberitalien 256.Achtes Kapitel: Ausbau der OptikUmfang der Aufgabe 262. – Siegfried Czapski 263. – Rudolf Straubel 268. – Die andern Mitarbeiter 270. – Mikroskop-Objektive 272. – Immersions-Systeme 274. – Reisen nach England und Beziehungen zu den englischen Optikern 275. – Lettsom 277. – Briefwechsel mit den Engländern 277. – Apochromat-Objektive 282. – Okular 282. – Kondensor 283. – Stativ 284. – Binokulares Mikroskop 285. – Dickenmesser 288. – Komparator 288. – Shärometer 288. – Mikrometrischer Apparat 289. – Apertometer 289. – Fokometer 290. – Spektrometer 291. – Refraktometer für flüssige und feste Substanzen 292. – Kristallrefraktometer 294. – Zeichenapparat (Camera lucida) 294. – Blutkörperchen-Zählapparat 295. – Spektral-Okular 296. – Dilatometer 296. – Photographisches Objektiv (Anastigmat) 296. – Paul Rudolph 297. – Prismenfernrohre 299. – Porrosche Prismen 301. – Umleitung der Lichtstrahlen 302. – Erhöhte Tiefenplastik 303. – Stereoskopischer Entfernungsmesser 306. – Fernrohrokular mit weit abliegendem Augenpunkt 309. – Anamorphotisches Linsensystem 310. – Linsensystem mit nichtsphärischen Flächen 311. – Fernrohr mit selbsttätigem Zeitverschluß 311. – Methode zur Bestimmung der zeitlichen Schwankungen der Lotlinie 312. – Grenze des Auflösungsvermögens optischer Instrumente 313. – Schluß 315.Neuntes Kapitel: Die größere TatSoziale eindrücke in Abbe`s Leben 317. – Proletariersohn und Millionär 318. – Innere Berufung zur Sozialpolitik 320. – Arbeit und Kapital 321. – Ministerialfonds für wissenschaftliche Zwecke 324. – Schenkung von Todeswegen 326. – Motive und Pläne 327. – Werk und Wissenschaft 333. – Erbvertrag 333. – Juristische Person 334. – Verhältnis zu den Sozien 336. – Verhandlungen über die Stiftung 337. – Auseinandersetzungen mit Roderich Zeiß 341. – Stiftung des Lebenden 345. – Abbe als Familienvater 346. – Carl-Zeiß-Stiftung 349. – Statur 354. – Grundlegender Paragraph 355. – Franz von Assisi und Abbe in Jena als soziale Reformer 356.Zehntes Kapitel: Die Carl-Zeiß-StiftungDas Statut als Form 364. – Verwaltung und Leitung 366. – Der Stiftungskommissar 369. – Besondere Bestimmungen 370. – Produktivgenossenschaft, aber nur nach der wirtschaftlichen Seite 371. – Betriebs- und Geschäftsnormen 372. – Aufgaben der Betriebe 373. – Schutz durch Patente 376. – Die Rechtsverhältnisse der Angestellten 378. – Persönliche Freiheit 380. – Arbeitsausschuß 381. – Die wirtschaftlichen Verhältnisse der Mitarbeiter 385. – Gehalts- und Lohn-Frage 385. – Zeit- und Akkord-Lohn 386. – Abgangsentschädigung 388. – Gewinnbeteiligung 389. – Regulator für die Akkordsätze 393. – Die Zuwendungen an die Organisation 396. – Reservefonds 398. – Pensionsstatut 398. – Krankenkasse 400. – Die Arbeitszeit 401. – Motivierung und Einführung des Achtstundentages 403. – Physiologisches Gleichgewicht 405. – Maifeier 407. – Die Aufwendungen für die Stadt 409. – Das jenaer Volkshaus 411. – Lesehalle 411. – Großer Versammlungssaal 415. – Die Aufwendungen für die Universität 415. – Rückblick und Ausblick 419. – Entwicklung des Zeißwerkes 420. – Soziale Vorbildlichkeit 422.Elftes Kapitel: Reife und RuheAbbe als Privatmann 427. – Wohn- und Lebens-Verhältnisse 427. – Äußere Erscheinung 431. – Einnahmen und Ausgaben 435. – Verhältnis zu Gott und zum Christentum 438. – Unabhängige Ethik 440. - Politische Gesinnung 442. – Freisinniger Verein und Montagsgesellschaft 443. – Verhältnis zur Sozialdemokratie 445. – Versammlungsfreiheit 446. – Konsumverein 447. – Wahlen und Presse 449. – Volksbildung 450. – Hebung der Begabten 450. – Real- und Gymnasialerziehung 452. – Wissenschaft 455. – Orden 456. – Bildnisse 457. – Literatur, Musik und Kunst 458. – Sprache und Stil 459. – Freundeskreis und Gastfreundschaft 461. – Ernst und Humor 462. – Charakteristische Episoden 463. – Austritt aus der Geschäftsleitung 465. – Schlaflosigkeit und Schlafmittel 468. – Fortschreitende Erkrankung 468. – Große Seereisen 468. – Ratschläge und Eigenwille 470. – Lebensende 475. – Innere Zusammenhänge 475. – Schädel 476. – Trauerfeier 478. – Beisetzung 483. – Denkmäler 486. – Gesammelte Schriften 488. – Schluß 490.Beilagen1) Ernst Abbe`s Schriften2) Auswahl aus der Literatur3) Erfindungen und Entdeckungen4) Soziale ChronikVorredeDie Lebensbeschreibung, die hiermit der Öffentlichkeit dargebracht wird, betrifft einen Mann von seltener Reinheit des Herzens und des Charakters, von ungewöhnlicher Stärke und Schärfe des Intellekts und des Willens, von einer erfolgreichen Vielseitigkeit des Schaffens, wie man sie nur in wenigen Fällen in ähnlicher Weise in der Geschichte aller Zeiten und Völker wiederfinden wird. Sein Leben darf daher, obgleich oder gerade weil es sich in den einfachsten äußeren Formen abgespielt hat, auf das Interesse aller Derer rechnen, denen es ein Bedürfnis und ein Genuß ist, mit den Blüten des Menschengeschlechts in geistigen Konnex zu treten. Und wenn den einen Leser die eine, den andern die andere Seite des Wirkens dieses Mannes näher oder ferner angeht, so wird er doch gerade durch die Lektüre dieses Buches den innigen Zusammenhang scheinbar heterogener Dinge verstehen und würdigen lernen, und er wird alsdann anfangen, auch jene, ihm ursprünglich ferner liegenden Dinge in den Kreis seines Interesses einzubeziehen.Unmittelbar nach Abbe`s Tode faßte sein jüngerer Freund und Mitarbeiter, Siegfried Czapski, den Plan einer Darstellung seines Lebens und Wirkens. Er fing an, Materialien zu sammeln. Aber anfangs mußte er diese Arbeit infolge Überhäufung mit laufenden Geschäften immer wieder zeitweilig unterbrechen, und als dann ruhigere Zeiten sich ankündigten, trat die Katastrophe ein: der Jünger folgte seinem Meister schon nach zwei Jahren in die Ewigkeit nach.Nun ruhte der Plan infolge besonderer Verhältnisse während mehrerer Jahre. Und erst um die Wende der Jahre 1915 und 1916 wurde er, der inzwischen eingetretenen Kriegslage zum Trotz, wieder aufgenommen – im Zusammenhange mit dem von Wilhelm Ostwald begründeten und von der Akademischen Verlagsgesellschaft in Leipzig betriebenen Unternehmen „Große Männer“. Schließlich ist dann der Unterzeichnete beauftragt worden, die Biographie Ernst Abbe`s abzufassen, und er hat diesen Auftrag um so freudiger angenommen, als er sich keine schönere Aufgabe denken konnte, als das Leben und Schaffen dieses von ihm so verehrten, bewunderten und geliebten Mannes darzustellen – dieses Mannes, mit dem in engere Fühlung gekommen zu sein, für jeden, dem das Glück zuteil wurde, eine der schönsten und reifsten Daseinsfrüchte war und sein mußte.Freilich konnte es keinem Zweifel unterliegen, daß die Aufgabe nur unter Überwindung großer Schwierigkeiten zu lösen sein würde. Denn eine Biographie steht und fällt mit der restlosen Vollständigkeit und Zuverlässigkeit des Quellenmaterials, und damit sieht es in unserm Falle recht bedenklich aus. Man kann das Materialin drei Klasen ordnen: gedrucktes, geschriebenes und mündliches. Das gedruckte Material besteht in erster Reihe aus Abbe`s eigenen Werken, soweit sie gedruckt vorliegen, und es wird sich zeigen, daß hier große Lücken klaffen, daß vieles dem Druck vorenthalten blieb und mit dem Urheber zu Grabe gegangen sind. Es müssen daher vielfach auch Druckschriften Anderer zur Ergänzung herangezogen, aber natürlich mit Vorsicht benutzt werden. Das geschriebene Material besteht aus Briefen, Akten und Urkunden, es ist reichlich, aber doch lange nicht so reichlich, wie der Historiograph wünschte. Abbe war nur in jungen Jahren mitteilsam, schon in mittleren hat er nur noch selten Briefe geschrieben, und im Alter fast gänzlich davon abgesehen. Infolgedessen hat er natürlich auch immer weniger Briefe von andern empfangen, wenigstens Briefe, die an ihn als Mensch gerichtet gewesen wären. Und von alledem ist noch ein großer Teil vernichtet worden oder sonst verloren gegangen. Die wenigsten Menschen verstehen die Kunst, bei der Vernichtung oder Aufbewahrung von Briefen die richtige Mitte einzuhalten und die richtige Auswahl zu treffen, dazu gehört einerseits Pietät, andererseits Mangel an falscher Pietät, vor allem aber ein instinktives Erfassen dessen, was später einmal wichtig oder gleichgiltig sein wird. Auch von den Akten und Urkunden ist leider vieles nicht mehr auffindbar gewesen, so namentlich aus den ersten Jahrzehnten von Abbe`s Tätigkeit in der Firma Carl Zeiß. Dagegen boten die Akten der großherzoglichen Staatsregierung in Weimar reiches Material, und auch sonst gelang es, noch einzelnes, scheinbar verloren gegangenes, ans Licht zu fördern und zu benutzen. Was endlich die mündliche Überlieferung also die lebendigen Quellen betrifft, so war ja der Verfasser in der glücklichen Lage, selbst zu den“ Zeitgenossen“ zu gehören in dem Sinne, daß er aus Abbe`s Munde einen großen Teil dessen vernehmen durfte, was ihn na Großem und Kleinem, an wissenschaftlichen und menschlichen Fragen bewegte und erfüllte. Ergänzt wird dieses Material natürlich durch die Mitteilungen zahlreicher anderer Zeitgenossen, von denen freilich, während die Ausführung des Planes sich ein volles Jahrzehnt hinzog, einer nach dem andern dahinging, ohne noch das seinige sagen zu können. So blieb schließlich nur noch ein kleines Häuflein übrig, von dem man brauchbaren Stoff herausholen konnte: Tatsachen und Meinungen, Schilderungen und Stimmungsbilder – alles das natürlich unter dem Gesichtspunkte der Erwägung, ob jene Erinnerungen nicht etwa durch die Zeit verschoben oder verdunkelt sein möchten, und selbst der weiteren, ob nicht Animosität – meist unbewußte – den zeugen hier und da einen Streich spielen sollte.Soweit das Material. Nicht minder schwierig war die Aufgabe, dieses Material zu ordnen und derart zu verwerten, daß als Ergebnis eine Einheit entstand. Denn darauf kam es doch, wie überall, so auch hier in erster Linie an: zu zeigen, daß das Leben eines Menschen, und sei er noch so vielseitig, ein einheitliches und in sich geschlossenes und wohlbegründetes Geschehnis ist. In unserm Falle also kam es darauf an, den Gelehrten und den Praktiker, den sozialen Reformer und den Menschen in einer plastischen Einheit zu verkörpern, durch die jeder jener Erscheinungen sozusagen nur ein Schnitt, wenn auch ein „hauptschnitt“ ist. Inwieweit diese Begründung und Vereinheitlichung dem Verfasser gelungen sein möchte, kann natürlich nur der Leser entscheiden.Hier ist auch für den Verfasser der Ort, um allen denen seinen wärmsten Dank abzustatten, die ihm durch Beschaffung von Material, Auskünfte und anderweitig wirksame Hilfe bei seiner Arbeit alle namhaft machen, aber einige müssen doch angeführt werden. Seine Exzellenz der Herr Staatsminister Rothe hat mir die Universitäts- und Stiftungs-Akten bereitwilligst zur Durchsicht überlassen, und dabei haben mich der Geheime Staatsrat Dr. Vollert und der jetzige Stiftungskommissar, Oberverwaltungsgerichtspräsident Dr. Ebsen, wirksam unterstützt. Die Geschäftsleitung der Firma Carl Zeiß, aber auch viele ihrer einzelnen Mitarbeiter sowie der Mitarbeiter des Glaswerks von Schott und Genossen, haben mir Auskünfte und Bildmaterial beigesteuert. Von Otto Schott selbst erhielt ich seinen Briefwechsel mit Abbe, von Ludwig Schütz und Reinhard Dohrn die Briefe Abbe`s an ihre Väter – letztere unter erschwerenden Umständen, da sie in Neapel lagen und jetzt, in Kriegszeiten, auf Umwegen herbeigeholt werden mußten. Persönliche Aufzeichnungen und Mitteilungen verdanke ich zunächst und in reichstem Ausmaße Abbe`s älterer Tochter, Frau Margarete Unrein, sodann seiner Nichte, Frau Margarete Czapski, die mir auch das von ihrem Gatten bereits gesammelte Material zu Benutzung übergab. Ferner, unter anderen, den Herren Direktor Langer in Ohrdruf, dem Postsekretär Gabitsch in Eisenach, dem Professor Weinhold in Chemnitz (während des Druckes dieses Buches verstorben), dem Präsidenten Warburg von der Physikalisch-Technischen Reichsanstalt, dem Professor Wachsmuth, Direktor des Physikalischen Instituts in Frankfurt, dem Medizinalrat Pfeiffer in Weimar, mehreren hiesigen Kollegen und Mitbürgern, sowie einer Reihe von Pfarrern der Abbe`schen Heimatgegend, die mir Auszüge aus den Kirchen- und Stadt-Büchern machten. Ganz besonders aber ist an dieser Stelle Herr Peter, Prokurist der Eisenacher Spinnerei, zu nennen, der in unermüdlichem Eifer und unterstützt durch eine besondere Begabung für Familien- und Stadtkunde mir vielerlei aus Abbe`s Kindheit und Jugend aufspürte, mich an diesen Stätten persönlich herumführte und mir Pläne und Zeichnungen herstellte, die jetzt unser Werk schmücken.Was endlich eben diesen bildnerischen Schmuck angeht, so ist er aus der Fülle größeren Materials sorgfältig ausgewählt und soll einerseits dazu diesen, das Verständnis des Textes zu fördern (was besonders von den wissenschaftlichen Figuren gilt), andererseits dazu, eine lebendige Anschauung von den Örtlichkeiten und Persönlichkeiten zu geben, die in diesem hochinteressanten Drama den Untergrund abgeben oder mitspielen. Dabei hat auch der Verleger keine Mühe und Opfer gescheut, um auf diese Weise das Buch in jeder Hinsicht seines Gegenstandes würdig zu gestalten.Möge es sich recht viele Freunde erwerben und so dazu beitragen, das Evangelium wahrer und reiner, großer und schöner Menschlichkeit zu verkünden!Jena, den ersten August 1917Felix Auerbach

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Stand: 25.10.2020
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